Fendt-Caravan integriert Menschen mit Behinderung
Auszeichnung Mertinger Unternehmen wird mit dem bayernweiten Preis "JobErfolg" in der Kategorie Privatwirtschaft geehrt
Zum fünften Mal wurde am Welttag der Menschen mit Behinderung, der Preis "JobErfolg - Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz" verliehen. Der Preis für die Privatwirtschaft erhielt in diesem Jahr die Fendt-Caravan GmbH aus Mertingen, die mit einer großen Delegation von schwerbehinderten und gleichgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Festakt nach Memmingen gereist war. Auch der stellvertretende Landrat Alfred Stöckl, die Vertreter der Gemeinden Mertingen (zweiter Bürgermeister Hans Mair) und Bäumenheim (Bürgermeister Otto Uhl) sowie der Vorsitzende der Lebenshilfe Donau-Ries, Paul Kling aus Nördlingen, waren bei der Preisverleihung anwesend.
Die Preisverleihung fand auch in diesem Jahr im Rahmen einer Veranstaltung in der Stadthalle Memmingen für geladene Gäste statt. "Die Teilnahme von Menschen mit Behinderung am aktiven Arbeitsleben ist uns ein Herzensanliegen. Die Preisträger sind echte Vorbilder, denen mein vollster Respekt gilt," so Bayerns Sozialstaatssekretär Markus Sackmann anlässlich der Ehrung für die Fendt-Caravan GmbH. Er betonte in seiner Laudatio, dass das Unternehmen mit einer Beschäftigungsquote von 8.3 Prozent deutlich höher als der Durchschnitt aller Arbeitgeber in Bayern und weit über der von Sozialgesetzbuch geforderten Quote liegt. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um behinderten und gleichgestellten Mitarbeitern eine ihren gesundheitlichen Einschränkungen angemessene Beschäftigung zu ermöglichen.
Mit getragen wir die Arbeit für schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch eine Integrationsvereinbarung, in der die Leitliinien des Unternehmens zur Schwerbehindertenarbeit niedergelegt sind und durch eine Betriebsvereinbarung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement. Auch das in der Einführungsphase befindliche "Gesundheitsmanagement" wird die Arbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die physisch und psychisch an Einschränkungen leiden, künftig unterstützend flankieren.
Darüber hinaus vergibt Fendt-Caravan, soweit dies das Produktspektrum zulässt, ein nicht unwesentliches Auftragsvolumen an Werkstätten für behinderte Menschen. "Fast alle Mitarbeiter mit Behinderungen sind in den Produktionsprozess integriert. Wo notwendig werden Arbeitsplätze angepasst. Und schon lange gibt es eine Tradition im Unternehmen, Mitarbeiter, die im Laufe ihres Berufslebens eine Behinderung erleiden, möglichst im Arbeitsprozess zu halten. Schließlich setzt Fendt-Caravan in seiner Firmenphilosophie auf Qualität und weiß seine Mitarbeiter zu schätzen", führte Geschäftsführer Klaus Förtsch bei der Verleihung aus.
(Quelle: Donauwörther Zeitung)
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