Informationen zur Abgabe der Grundsteuererklärung

Abgabe der Grundsteuererklärung

 

Im Portal ELSTER ist die Möglichkeit zur Grundsteuerabgabe ab 01. Juli freigeschaltet. Die papierhaften Vordrucke werden im Laufe des Monats Juni in der Gemeinde erhältlich sein. Ebenso werden die auf www.grundsteuer.bayern.de im PDF-Format ausfüllbaren Formulare in diesem Zeitraum (Juni) zur Verfügung stehen.

Welche Angaben sind zwingend notwendig

  • Aktenzeichen des Finanzamtes (oben links im Anschreiben)
  • Lage des Grundstückes (Adresse)
  • Grundbuchblatt / Gemarkung / Flurstücksnummer
  • Grundstücksgröße / Wohn- oder Nutzfläche                                                                                          
  • bei Wohneigentum: Eigentumsanteile / Größe des gesamten Grundstückes
  • Angabe aller Eigentümer mit der jeweiligen Steueridentitätsnummer / Steuernummer des Eigentümers

                                                               

Wo sind diese Angaben zu finden

 

Die erforderlichen Angaben sind in folgenden Unterlagen zu finden:

Grundbuchauszug / Auszug aus dem Liegenschaftskataster / notarieller Kauf- oder Übergabevertrag / Unterlagen im Zusammenhang mit einem Bauantrag   

Die Flurstücksdaten aus dem Liegenschaftskataster (Flurstücksnummer, Gemarkung, Ertragsmesszahl für Landwirte) sind vom 01. Juli bis 31. Dezember kostenlos im Internet veröffentlicht. Der Link dazu ist unter www.elster.de zu finden.

 

Betriebe der Land- und Forstwirtschaft

 

Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft wenden alle Bundesländer die Regelungen des Bundesmodells an. Für alle anderen privaten und gewerblichen Grundstücke gilt das eigene Ländergesetz für Bayern, das vom Bundesgesetz abweicht. Durch die im Bundesmodell beschlossene gesetzliche Neuregelung kommt es zu einer Aufteilung der bestehenden wirtschaftlichen Einheiten. Wohngebäude oder Gebäudeteile, die innerhalb einer land- und forstwirtschaftlichen genutzten Hofstelle Wohnzwecken dienen, sind mit ihren zugehörigen Freiflächen ab dem 1.1.2022 dem Bereich des Grundvermögens zuzurechnen. Sie werden aus dem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft herausgelöst und erhalten als eigenständige wirtschaftliche Einheit ein separates Aktenzeichen.

 

Entscheidend für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft ist der Ertragswert (Grundsteuerwert). Dieser wird vom Finanzamt auf Grundlage der Eigentumsflächen und der nutzungsabhängigen, pauschalen Faktoren berechnet.

Im Geoportal „Bayern Atlas“ werden die dazu erforderlichen Daten für jeden abrufbar zur Verfügung gestellt.

Der Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft im Sinne des Bewertungsgesetzes setzt weder eine Mindestgröße noch eine Bewirtschaftung im Vollerwerb oder eine Selbstbewirtschaftung voraus. Auch einzelne (verpachtete) land- oder forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke können einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft darstellen.

 

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