Kreuzwegeinweihung

Kreuzwegeinweihung

Schön, dass es ihn wieder gibt - den Mertinger Kreuzweg.

Vor 140 Jahren wurde er im Jahre 1878 aus Holz erbaut und, aufgrund der Witterungsschäden, nach dem Krieg durch Konstruktionen aus Blech und Glas ersetzt. Bösartiger Vandalismus zerstörte die Bauwerke, fast 5 Jahre lang wurden die vertrauten Kreuzwegstationen im Wald vermisst. Am Pfingstsonntag konnte der neue Kreuzweg nun eingeweiht werden.

Geschaffen wurde er aus frostsicherem, französischem Kalkstein, durch die bildnerische Gestaltung mit den barocken Elementen sollte sehr bewusst eine Formensprache der Vergangenheit zitiert werden. Gerade im modernen Wirtschaftsstandort Mertingen wollte man ganz bewusst historische Traditionen pflegen. Die künstlerische Form des Kreuzweges soll die enge Beziehung zu den bereits bestehenden sakralen Kunstwerken in der Gemeinde verkörpern, wie z.B. die Kirchen St. Martin in Mertingen, St. Margaretha in Heißesheim und die von Matthäus Günther so glanzvoll ausgestattete Barockkirche St. Vitus und wunderschöne Kapelle Maria Mater Dolorosa in Druisheim.

Er soll Ziel sein für Spaziergänger,  Wanderer, Waldarbeiter, für alle Menschen, die sich an den gelungenen Denkmälern in der Schönheit unseres Waldes erfreuen. Der Kreuzweg soll aber auch in spirituell-religiöser Hinsicht wieder ein Ort des Gebetes und  eine Stätte des Nachdenkens sein.

Ein besonderer Dank geht an die Ehrenbürgerin Frau Frieda Reiter für ihre Stiftung, sowie Herrn Dr. Ries, Helmuth und Stefan Hampel und die Grundstücksbesitzer, welche die Errichtung auf ihren Waldteilen ermöglichten. 

 

 

 

 

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